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KI-Transparenz und KI-generierte Creative-Inhalte bei Criteo Commerce Growth

Die Aufsichtsbehörden in mehreren Märkten verlangen zusätzliche Transparenz, wenn in Ads Inhalte verwendet werden, die mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) erstellt oder wesentlich verändert wurden. Dies ist insbesondere dann von Bedeutung, wenn eure Kampagnen in Commerce Growth Folgendes umfassen:

  • Durch KI generierte oder stark KI-bearbeitete Produktbilder oder Lifestyle-Bilder

  • Durch KI erstelltes oder erheblich bearbeitetes Video

  • Durch KI synthetisierte oder geklonte Stimmen

  • Künstliche oder KI-generierte Personen, die man mit echten Menschen verwechseln könnte

In einigen Jurisdiktionen gelten zudem spezifische Einwilligungs- und Offenlegungspflichten, wenn Sie ein durch KI erzeugtes oder digital nachgebildetes Abbild, eine Stimme oder eine Darbietung einer Person verwenden.

In diesem Artikel wird in groben Zügen erläutert, wie sich die Verantwortlichkeiten bei Kampagnen in Commerce Growth zwischen euch und Criteo aufteilen, wenn bei der Erstellung der Creatives KI zum Einsatz kommt.


Wer ist für was zuständig?

Eine einfache Art, sich Rollen vorzustellen:

Anbieter von Tools/Modellen

Entwickeln KI-Systeme und müssen daher sicherstellen, dass deren Ergebnisse technische Signale (beispielsweise Metadaten zur Herkunft) enthalten, damit von KI generierte oder durch KI veränderte Inhalte erkannt werden können.

Sie (Advertiser, Agentur, Marke oder Retailer)

Ihr seid für die Bereitstellung verantwortlich. Ihr könnt selbst entscheiden, wann und wie ihr KI-Inhalte in euren Kampagnen einsetzt. Dabei seid ihr für Folgendes verantwortlich:

  • die Einholung aller erforderlichen Rechte und Genehmigungen sowie

  • die Anbringung aller gemäß den geltenden Gesetzen und Plattformrichtlinien erforderlichen sichtbaren Hinweise oder Kennzeichnungen für User.

Criteo

Criteo ist hier die Werbeplattform und der Dienstleister. Criteo fördert Transparenz durch:

  • das Erfassen und Aufbereiten von KI-bezogenen Signalen dort, wo Criteo Ads schaltet, sowie

  • Kennzeichnung von Creatives, die Criteo selbst mithilfe von KI auf den durch das Unternehmen kontrollierten Plattformen generiert oder wesentlich verändert, in Übereinstimmung mit den geltenden Anforderungen.


Was wird von euch erwartet?

Wenn ihr KI in Creatives einsetzt, die über Criteo Commerce Growth geschaltet werden, empfehlen wir euch Folgendes:

  1. Ermittelt, wo KI zum Einsatz kommt 
    Behaltet den Überblick über die von euch hochgeladenen Creative-Assets, die mithilfe von KI erstellt oder wesentlich verändert wurden, darunter:

    • Synthetische oder KI-generierte Personen

    • Durch KI generierte oder stark mit KI bearbeitete Produktbilder und Hintergründe

    • Mit KI bearbeitetes Video

    • Durch KI synthetisierte oder geklonte Stimmen

  1. Sichert euch die Rechte sowie die notwendigen Einwilligungen 
    Stellt sicher, dass ihr über die entsprechenden Rechte und Einwilligungen für alle KI-generierten Abbildungen, Stimmen oder Darbietungen verfügt, wenn die Identität oder das Bild einer realen Person betroffen ist.

  1. Stellt die Pflichtangaben bereit 
    Falls euer Rechtsteam dies für erforderlich hält, fügt klare Hinweise zum Einsatz von KI hinzu, bevor die Creatives in Kampagnen verwendet werden. Je nach Markt und Anwendungsfall kann dies Folgendes umfassen:

    • Bezeichnungen wie „durch KI generiert“ oder „durch KI bearbeitet“ oder

    • Hinweise wie „In dieser Ad tritt ein computergenerierter Darsteller auf“.

  1. Stimmt euch mit eurem Rechtsbeistand ab 
    Klärt mit eurem Rechtsbeistand, inwieweit die Vorschriften zur Transparenz und Einwilligung im Zusammenhang mit KI für folgende Bereiche gelten:

    • Euer Unternehmen und eure Brands

    • Eure Märkte

    • Eure spezifischen Creative- und Katalog-Workflows


Wie geht Criteo mit Creatives in Commerce Growth
?

Criteo hat Maßnahmen ergriffen, um die Transparenz der KI in allen Commerce Growth Workflows zu fördern.

  • Von Advertisern bereitgestellte Creatives und Kataloginhalte

    • Im Rahmen von Commerce Growth erstellt Criteo in diesen Workflows keine eigenen Produktkatalogbilder oder eigenständige Creatives; wir übernehmen die von euch oder euren Partnern bereitgestellten Assets.

    • Wenn eure Assets AI-bezogene Angaben oder maschinenlesbare Herkunftsdaten enthalten (beispielsweise von euren Tools hinzugefügte Metadaten), ist es derzeit die Vorgehensweise von Criteo, diese Signale in unseren Systemen und bei der Ad-Auslieferung zu erhalten und zu berücksichtigen, anstatt sie zu entfernen.

  • Creatives, die Criteo mithilfe von KI generiert oder wesentlich bearbeitet

    • Wenn Criteo eigene Tools und Dienste nutzt, um in eurem Auftrag Creative zu erstellen oder wesentlich zu verändern (beispielsweise KI-gestützte Bilder, Videos oder Texte, die von unseren Teams oder durch Integration von Tools erstellt wurden), bringen wir auf den von uns kontrollierten Oberflächen relevante KI-Kennzeichnungen gemäß den geltenden Anforderungen an und erhalten diese.

    • Wir werden wissentlich keine Creatives schalten, die offenbar gegen Transparenz- oder Einwilligungsanforderungen im Zusammenhang mit KI verstoßen, und können die Ausspielung nicht konformer Assets aussetzen.

  • Laufende Verbesserungen

    Criteo wird seine Dienstleistungen weiterentwickeln und prüft derzeit Änderungen, die Folgendes erleichtern sollen:

    • anzugeben, wann ein Creative durch KI erstellt oder mit KI bearbeitet wurde (beispielsweise durch eine Selbsterklärung in den Criteo-Schnittstellen und -APIs), und

    • standardisierte KI-Inhaltssignale (wie beispielsweise Metadaten zur Herkunft) kampagnenübergreifend einheitlich zu verwenden.

    Diese Funktionen sind noch nicht verfügbar; sobald sie eingeführt sind, sollen sie den manuellen Aufwand reduzieren, die Konsistenz bei der KI-Kennzeichnung verbessern und einen klaren, nachvollziehbaren Rahmen für den Umgang mit KI-bezogenen Inhalten bieten. Wir werden euch die Einzelheiten und die zu erwartenden Auswirkungen mitteilen, bevor diese Änderungen live gehen.