Was sind CDPs?

Eine Kundendatenplattform (Customer Data Platform, CDP) ist ein zentrales System, das Kundendaten aus verschiedenen Quellen sammelt, vereinheitlicht und aktiviert, um in Echtzeit umfassende Kundenprofile zu erstellen. Diese Profile können über Marketing- und Werbetechnologien genutzt werden, um personalisierte Erlebnisse zu bieten.

Criteo arbeitet mit führenden CDPs zusammen, um euch bei der Aktivierung von Kundendaten für personalisierte, Performance-orientierte Werbung zu unterstützen. Diese Integrationen ermöglichen es euch Folgendes problemlos:

  • Übergang von der Datenerfassung zur Kampagnenausführung, Nutzung umfangreicher Kunden-Insights für besseres Targeting und stärkeren ROI.

  • Onboarding von Kundendaten, die ein besseres Targeting und eine bessere Personalisierung eurer Kampagnen ermöglichen.

Die Hauptaufgabe einer CDP besteht darin, die Lücke zwischen Datenspeicherung und -aktivierung zu schließen, damit ihr personalisierte Erlebnisse in großem Umfang anbieten können. Sie setzen auf CRM-Systemen auf, in denen detaillierte Kundenbeziehungsdaten gespeichert werden, darunter persönliche Identifikatoren (PII), Attribute, Interaktionen und Treueinformationen. Sie nehmen diese umfangreichen CRM-Daten und:

  • Organisieren diese in brauchbare Zielgruppensegmente. 

  • Stellen sie für Marketing- und Ad-Tech-Plattformen bereit. 

  • Ermöglichen Targeting und Messungen in Echtzeit. 

Sie lassen sich auch in Data Warehouses (die rohe, nicht segmentierte Daten speichern) und Datenmanagement-Plattformen (DMPs) (die anonymisierte Daten für den Aufbau von Zielgruppen segmentieren) integrieren und schaffen so einen nahtlosen Fluss von der Datenerfassung bis zur Aktivierung. 

Vergleich von OneTag- und CDP-Integrationen

Die Unterschiede zwischen OneTag und CDP-Integrationen zu verstehen, ist der Schlüssel zur Optimierung eurer Datenstrategie mit Criteo. Beide Ansätze tragen zur Aktivierung von Zielgruppen bei, aber sie funktionieren auf grundsätzlich unterschiedliche Weise. 

Merkmal 

OneTag 

CDP 

Quelle der Daten 

Interaktionen mit der Advertiser-Website 

Jeder Marketingkanal (Website, E-Mail, Kundenbindung usw.) 

Zusammensetzung der Daten 

Adressierbare IDs + Verhaltensweisen 

Nur adressierbare IDs (keine Verhaltensweisen) 

Aufbau von Zielgruppen 

Criteo baut Zielgruppen anhand von IDs und Verhaltensweisen auf 

Advertiser baut die Zielgruppe auf und sendet diese an Criteo 

Datenalter 

Letzte 13 Monate 

Lifetime-Kundendaten aus CRM 

Adressierbarkeit 

Kompatibel mit der gesamten Strategie 

Kompatibel mit First-Party Daten & geschlossenen Umgebungen 

Wie werden Zielgruppen aufgebaut? 

OneTag

  • Datenerfassung: Erfasst Website-/App-Interaktionen (Besucher, Käufer, Warenkorbabbrecher). 

  • Signale: Dazu gehören adressierbare IDs (HEM, CRMID, Cookies) und Absichtsdaten (Einkaufsverhalten). 

  • Zielgruppenaufbau: Criteo nutzt diese Signale + KI + E-Commerce-Daten in einem jährlichen Gesamtumfang von einer Billion US-Dollar zum Aufbau von Zielgruppen. 

  • Aktivierung: Spielt Retargeting-, Retentions- oder Akquisitionskampagnen über das offene Internet und soziale Netzwerke (nur Retargeting) aus. 

CDP

  • Datenerfassung: Organisiert jeden Kunden-Touchpoint (soziale Netzwerke, E-Mail, SMS, Kundenbindung, Offline-Käufe). 

  • Signale: Sendet nur Hash-IDs (HEM) – keine Absichts- oder Verhaltensdaten. 

  • Erstellung von Zielgruppen: Advertiser erstellen Zielgruppen in CDP; Criteo gleicht IDs über Identity Graph ab. 

  • Aktivierung: Spielt Kampagnen über das offene Internet aus. 

Vorteile der Verwendung einer CDP mit Criteo

Durch den Einsatz einer CDP könnt ihr eure Kampagnen in den folgenden Punkten verbessern:

  1. Onboarding von CRM-Zielgruppen, um den Umfang und die Reichweite eurer Kundenbindungskampagnen zu erhöhen.

  2. Wenn ihr Offline-Sales trackt, verwendet ihr CDP-Integrationen, um diese Daten für eine ganzheitliche Attribution in eure Criteo-Umgebung aufzunehmen.

  3. Optimierung von Kampagnen mit umfassenderen Insights, um die Performance zu steigern.

  4. Verlässliche Aktivierung von Zielgruppen – Eure First-Party-Daten bleiben mit Criteo sicher und vollständig unter eurer Kontrolle.

  5. Optimierung von Targeting und Performance, indem Criteo mit qualitativ hochwertigeren Kundendaten versorgt wird, die sowohl Cookie-lose Lösungen als auch KI-gesteuerte Optimierung unterstützen.

Wann solltest du eine CDP-Zielgruppe einsetzen?

  1. Erweiterung von OneTag mit umfassenderen First-Party Daten: Mit CDP-Zielgruppen könnt ihr OneTag durch zusätzliche First-Party-Daten ergänzen und so tiefere Insights und ein präziseres Targeting erzielen. 

  1. Wiederansprache von verlorenen Käufern: Im Gegensatz zu Standardlösungen, die Daten nur für 13 Monate speichern, bleiben die historischen Daten bei CDPs über dieses Zeitfenster hinaus erhalten. Damit sind sie ideal, um Kunden erneut anzusprechen, die schon lange nicht mehr gekauft haben.

  2. Als Teil einer einheitlichen Omnichannel-Strategie: CDPs ermöglichen eine konsistente Zielgruppenaktivierung über mehrere Kanäle hinweg und gewährleisten so ein nahtloses und personalisiertes Erlebnis für eure Kunden, unabhängig davon, wo sie mit eurer Brand interagieren.

  3. Performance-Optimierung durch Testen: Ihr solltet CDP-Zielgruppen immer zusammen mit Criteo-Zielgruppen testen. Der Performance-Vergleich hilft, die effektivsten Kombinationen zu ermitteln und die Kampagnenergebnisse zu maximieren.

Wie kann ich die CDP-Integration aktivieren?

Bitte wendet euch an euren Criteo-Ansprechpartner, wenn ihr Hilfe bei der Integration eures Criteo-Accounts mit CDPs benötigt. Nachstehend findet ihr außerdem eine schrittweise Anleitung für jeden CDP.  

Wir sind in ca. 40 CDPs integriert, darunter große Player wie LiveRamp, Tealium, Amperity, Bluecore, Blueshift, Klaviyo, Lotame und viele mehr.  

Klickt auf die Schaltfläche unten, um auf die ausführliche Support-Dokumentation zuzugreifen und die wichtigsten Informationen zu jeder CDP zu erfahren.